Gunzenhausen glänzt mit Service

Bald wird das Ziel "Qualitätsstadt" erreicht sein - 04.06.2014 22:00 Uhr

GUNZENHAUSEN - Die Altmühlstadt steht kurz davor, "Qualitätsstadt" zu werden. Nach der Zertifizierung von insgesamt 24 Betrieben und Einrichtungen durch die Ini­tiative ServiceQualität Deutschland ("ServiceQ") des Deutschen Tourismusverbands fehlen ihr seit dieser Woche nur noch fünf stadtübergreifende Maßnahmen, um als erste Kommune Mittelfrankens diesen Titel zu erhalten. In Bayern tragen ihn erst drei weitere Gemeinden, bundesweit sind es 23.

ServiceQ-Landeschef Alexander Kotz (links) sowie Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Citymanager Markus Jocher und Wirtschaftsförderer Andreas Zuber (stehend, von rechts) überreichten 13 frisch zertifizierten Betrieben das Qualitätssiegel.

ServiceQ-Landeschef Alexander Kotz (links) sowie Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Citymanager Markus Jocher und Wirtschaftsförderer Andreas Zuber (stehend, von rechts) überreichten 13 frisch zertifizierten Betrieben das Qualitätssiegel. © Patrick Shaw

13 Urkunden überreichten Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Citymanager Markus Jocher, Wirtschaftsförderer Andreas Zuber und ServiceQ-Landeschef Alexander Kotz am Dienstagabend im Haus des Gastes an die neu geschulten und geprüften Gunzenhäuser Unternehmen. Elf weitere haben ihr Qualitätssiegel bereits, der Tourismusverband Fränkisches Seenland sogar schon zweifach. Sie alle hätten „die Zeichen der Zeit erkannt und die Kundenfreundlichkeit in den Mittelpunkt gerückt“, lobte Fitz.

Ziel des in der Schweiz entwickelten und in Deutschland vor zwölf Jahren eingeführten Qualitätsmanagementsystems ist es laut Alexander Kotz, dass „der Service nicht nur in einem Betrieb oder einer Branche, sondern in der gesamten Dienstleistungskette ineinandergreift“. Unter dem Slogan „Einfach immer besser“ gehe es um den Blick über den Tellerrand, um kontinuierliche Selbstkontrolle, das Entwickeln überraschender Ideen sowie insbesondere um ein professionelles Beschwerdemanagement, das auch kritische Rückmeldungen als Chance begreift.

Gerade im Fränkischen Seenland habe die anfängliche Begeisterung angesichts wachsender Ansprüche der Besucher und zunehmender Probleme mit der Wasserqualität zuletzt spürbar abgenommen, blickte Daniel Burmann, Geschäftsführer des Zweckverbands Altmühlsee, auf die Situation vor Ort. Während man auf das Algenwachstum wenig Einfluss habe, könne das Seenland beim Service jedoch noch viel besser werden, auch wenn dies „mit einiger Arbeit verbunden ist“. Dem Zweckverband habe die ServiceQ-Schulung jedenfalls „wirklich etwas gebracht“.

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